Freitag, 16. April 2010

Rezension: Jill Kismet, Dämonenmal

Jill Kismet, Dämonenmal von Lilith Saintcrow

Informationen zum Buch:
Autor:
Lilith Saintcrow
Erschienen bei:
Egmont Lyx
Erscheinungsdatum:
15. April 2010
Einband:
Ta
schenbuch
Seiten:
364
Orginaltitel:
Night Shift
ISBN:
978-3-8
025-8306-3


Inhalt:
Jill Kismet, ist seit dem Tod ihres Meisters die oberste Jägerin der Stadt, keine Kreatur der Unterwelt wag es sich gegen sie zu erheben und wenn es einer doch tut, lebt er nicht lange. Besonders spezialisiert ist sie auf Höllenbrut. Der Kuss eines Dämons hat ihr übersinnliche Kräfte verliehen, sie ist stärker, schneller, hört weiter, riecht weiter, sieht besser und hat sehr starke magische Kräfte. Ein braunes dummes Auge und ein blaues kluges Auge schmücken ihr Gesicht. Mit Amuletten aus Silber im Haar, eins aus Kupfer am Handgelenk über der Narbe des Dämons, Trenchcoat und einem vollen Waffenarsenal macht sie sich jede Nacht auf den Weg, die Höllenbrut zu vernichten.
Als sie von der Polizei zu einem Schauplatz eines Verbrechens gerufen wird, bei dem nichts Menschliches am Werk war, geraten die Dinge aus dem Ruder. Der Täter hat 5 Cops wortwörtlich zerfetzt und keiner weiß wer dazu im Stande wäre. Als Harper, Dominic und Saul, die Werkatzen als Verstärkung für Jill kommen, wird der Verdächtige ein Werwesen aus New York. Komischerweise stinkt es an jedem Tatort nach Höllenburt, aber Jill weiß das Werwesen und Höllenbrut sich überhaupt nicht vertragen, also auch nicht gemeinsame Sache machen. Aber was ist dann los? Die Angelegenheit wächst immer weiter ins unklare, aber als Jill eine kleine Reise ins „Dazwischen“ macht, wird alles klarer und Jill weiß was sie zu tun hat. Nur könnte es sein das sie davon nicht leben zurück kommt. Saul der Werpuma weicht schon bald nicht mehr von Jills Seite.

Anmerkung zum Buch:
Der erste Band der Jill Kismet-Reihe endlich auf Deutsch.
Jill Kismet ist eine sehr temperamentvolle und sarkastische Jägern, aber es mach wirklich Spaß ihre Gedanken zu lesen, auch ihr zuzuhören wenn sie mal mit einem streitet. Ich könnte fast schon behaupten sie ist eine klassische Zicke. Aber sie hat´s echt drauf mit ihren Waffen umzugehen, ihre Lieblingswaffe ist anscheinend eine Peitsche, was ich ein wenig na ja, komisch fand. Was mir irgendwie nicht so gefallen hat ist, das sie die Hälfte des Buches fast schon ihre Eingeweide verteilt und Knochen verteilt hat, deshalb ist sie auch sehr oft Ohnmächtig, aber da sie gute Selbstheilungskräfte, dank des Dämonenkusses, hat verheilt das alles sehr schnell wieder. Saul ist eigentlich so ein richtiger…schnuckeliger Typ, der würd mir gefallen. Er ist sehr fürsorglich und einfach cool drauf. Harper nervt ein wenig, wenn sie Saul belehren will, das geht mir ein wenig gegen den Strich. Dominic, na ja, der ist einfach Dominic, ich mochte ihn sehr gern.
Die Liebe lässt im Buch lange auf sich warten, auch wenn es erst der erste Band ist, muss ich sagen hätte ich schon ein wenig geturtel erwartet. Aber na ja, das kommt dann bestimmt noch. Saul wäre schon früh offen für Jill, aber sie hat irgendwie immer diese „ich bin unrein“ – Phase. Die nervt irgendwie voll. Das Ende ist auch ein wenig so, dass man das nicht so direkt erwartet hätte. Aber ich muss ehrlich sagen ich hätte vom Schluss, oder besser gesagt vom gesamten Buch, mehr erwartet.
Aber sonst, ist es eigentlich schon ein spannendes Buch, die Wortspiele zwischen Jill und den anderen sind manchmal echt genial.
Der Schreibstil von Lilith Saintcrow ist eigentlich ziemlich gut. Es macht Spaß in ihrem Stil zu lesen. Das komplette Buch ist in der Ich-Form aus Jills Sicht geschrieben. Manchmal gibt’s im Buch diese Kapitel die von Jills Vergangenheit erzählen, klar die müssen auch sein, aber mich haben sie ein wenig genervt.

Fazit:
Ein Guter Anfang, aber es könnte besser sein, es könnte mehr drin sein.

Drei von Fünf Punkte für Jill Kismet, Dämonenmal

Weitere Bücher:
2. Schattenjagd
3. Blutige Vergeltung

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