Mittwoch, 19. Februar 2014

[Rezension] Das Lied der Träumerin - Tanya Stewner

Informationen zum Buch:

Vielen Dank an Tanya Stewner für die Bereitstellung des Rezensionsexempars!

 
Das Cover ist zwar eher etwas schlicht gehalten, aber  trotzdem sehr passend mit dem Kopfhörer und der Note als Symbol für Angelias Traum „Musik zu machen“. Alles schön in einem leichtem Blau gehalten finde ich es nicht schlecht, es haut mich zwar jetzt nicht vom Hocker, aber es ist sehr passend zum Inhalt. 


Angelia hat einen Traum: Sie will als Sängerin den Durchbruch schaffen. Und sie ist fest davon überzeugt: Nur wer träumt, der lebt! Sie geht nach London, um ihren Traum wahrzumachen. Dort erlebt sie mit dem ungleichen Brüderpaar Josh und Jeremy Licht und Schatten Freundschaft und Liebe. Angelia geht durch Glück und Enttäuschung, muss sich ihrer Vergangenheit stellen – und bleibt doch immer auf dem Weg, den ihr Traum ihr zeigt… (Buchrückseite)

Nach dem Tod ihres Vater will die junge Angelia alles tut damit ihr Traum Musik zu machen wahr wird. Sie ist fest davon überzeugt dass sie es schaffen kann. Wenn sie fest daran glaubt und sich von ihrem Weg nicht abbringen lässt, kann jeder das schaffen. Mit diesem Ziel kommt sie nach London in die Stadt in der Träume wahr werden wie ihr Vater immer so schön sagte. Dort trifft sie auf Josh und Jeremy zwei Brüder die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem ein Herz und eine Seele sind.  Sie zieht bei ihnen ein und erlebt mit ihnen Höhen und Tiefen. Aus Freundschaft wird Liebe, aber beide Brüder haben auch ihre Geheimnisse, die Angelia auch für kurze Zeit aus der Bahn werfen. Doch auch mit Schwankungen in ihrem Lebensweg hält sie doch an ihrem Traum fest und lernt auch immer mehr andere Dinge die in ihrem Leben wichtig sind. 

 
Mein Vater lag im sterben.


 

„Positivität, Zuversicht und Entschlossenheit zogen das Glück an wie das Licht die Motten. Hoffnung schuf Möglichkeit. Optimismus  schuf Wahrscheinlichkeit. Ein Träumer schafft sich seine Zukunft selbst.“



„Junger Mann!“, sprach Zeus und winkte ihn heran. Ich bebte innerlich. Jeremy durfte keinesfalls zeigen, dass er mich kannte! Aber er blieb cool, würdigte mich keines Blickes und sah auf den Platten-Zeus herab, als sei er bloß Hermes.

Dieses Buch hat mich echt begeistert, es liegt jetzt schon seit es erschienen ist in meinem Regal ich habe es sogar von der Autorin persönlich bekommen. Jetzt bereue ich es wirklich dass ich es jetzt erst gelesen habe. Vorgestellt habe ich mir eigentlich, ja natürlich das Mädchen das ihren Traum verwirklicht und dabei vielleicht eine Romanze startet. Und wie sich rausstellt geht es darum sogar, aber ehrlich gesagt geht es um viel mehr als das. Im Grunde ist die „Lovestory“ im Buch ziemlich nebensächlich vielmehr geht es um das was sie ausdrückt. In diesem Buch steckt soviel Leidenschaft und Gefühl, Tanya Stewner wollte uns mit diesem Buch etwas sagen, sie hat uns eine Botschaft in Form eines Buches geschickt. Viele von uns träumen wenn wir Jung sind, aber die meisten von uns hören damit auf wenn wir erwachsen werden. Wir glauben nicht mehr an unsere Träume und nehmen das an was das Leben für uns bereit hält. Aber im Grunde sollten wir nicht aufhören zu Träumen und darum kämpfen das er wahr wird. Und egal was kommt wir sollten uns nicht von unserem Weg abbringen lassen. In diesem Buch steckt noch so viel mehr, das ich gar nicht alles beschreiben kann, ich schlage nur jedem vor dieses Buch selbst zu lesen, besonders für junge Mädchen ist es sehr gut und wie ein kleiner Ratgeber.
Angelia spricht hier immer von einem Buch das sie liebt und das sie ihre „Träumerbibel“ nennt, aber ich finde persönlich, dieses Buch hier „Das Lied der Träumerin“ könnte für jedes junge Mädchen eine Träumerbibel sein.
Tanya hat so einen schönen Schreibstil, sie bring einfach sehr viel Gefühl rüber. Manchmal schreibt sie sehr humorvoll aber im nächsten Moment auch wieder super ernst. Wenn man so liest über was sie alles schreibt, muss ich mir auch ein wenig denke über was die Autorin alles nachgedacht hat. Wie schon gesagt es steckt so viel darin. Besonders gefallen mir auch die vielen Zitat und Lieder die sie mit eingebracht hat. Im Grunde könnte man auch fast jeden Satz von ihr zitieren. Sie schreibt immer aus der Sicht von Angelia heraus.
Die Protagonistin Angelia ist sehr selbstbewusst, hat eine tolle Einstellung und ein Durchhalte Vermögen wie es nur beneidenswert ist. Man könnte schon leicht sagen das sie Verrückt ist, (aber wer von uns ist das nicht :D) aber sie weiß einfach was sie will und lässt sich davon auch nicht abbringen, auch wenn sie dadurch oftmals ein wenig naiv wirkt.
Der typische Badboy in diesem Buch „Jeremy“ in den sich natürlich Angelia verliebt kann eine ganz schöne Nervensäge sein und geht einem oft auf die Nerven mit seinem Pessimismus. Aber auch wenn es mit ihm ein trauriges Ende nimmt (nein ich spoiler nicht >.<)hat man ihn doch gern und man fängt einfach an nachzudenken. Das ganze Buch regt zum nachdenken an.
Obwohl es nicht durchgehen fesselnd ist, kommt man doch schnell voran und liebt dieses Buch schnell. Spannend ist aber auch was es mit Angelias Vater auf sich hat, bis zu einem gewissen Punkt grübelt man immer wieder, aber wenn dieser Punkt erreicht ist, weiß man eigentlich schon was los war. Auch wenn es Angelia selbst schon weiß, sich aber nicht eingestehen will und keinen Ton darüber verliert weiß man eigentlich schon Bescheid.
In einem gewissen Teil des Buches dachte ich mir aber fast schon ich wäre in einem Erotikroman, ich meine ich bin an solche Sachen gewöhnt, aber so etwas in einem Jugendbuch zu finden war ein wenig überraschend, vor allem da es fast nur noch darum ging, zumindest eine Zeit lang. Was das Buch aber nicht wirklich schlechter gemacht hat.
Obwohl man dieses Buch regelrecht verschlingen kann, will man das Ende eigentlich gar nicht lesen, da man ahnt was passiert und man es einfach nicht Wahrhaben will es ist traurig und doch aufrüttelnd. Und sagt einem doch „Hör nicht auf zu träumen!“

 
Ganz schön was zu knabbern dieses Buch, eine Botschaft der Autorin an uns, so viel Gefühl. Ich würde sagen dieses Buch sollte man gelesen haben. Es regt einfach so zum nachdenken an. Wie ich anfangs schon sagte bereue ich es echt es erst jetzt gelesen zu haben. Als ich das Buch zugeschlagen habe konnte ich nur seufzen. Ich empfehle es jedem weiter. 

 5* von 5* Pfötchen

Tanya Stewner hat außerdem noch viele schöne Kinderbücher geschrieben schaut doch einfach mal HIER vorbei. ;) 



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