Mittwoch, 14. April 2010

[Rezension] Der Weg in die Schatten | Brent Weeks

Grafiken und Cover werden noch überarbeitet

Autor: Brent Weeks 
Erschienen bei: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 11. Dezember 2009 
Einband: Taschenbuch 
Seiten: 704
Orginaltitel: The Way of Shadow
ISBN: 978-3-442-26628-9
Azoth, der 11-jährige Gassenjunge lebt mit seinen beiden Freunden Jarl und Puppenmädchen als
 Gilderatte in einem Land namens Centaria in einer Welt die sich Midcyru nennt. Der Gassenjunge
 verdient sein Geld damit zu stehlen und es unter den Tavernen aufzusammeln. Ratte die 16-jährige
 Faust in Azoths Gilde, ist ein gemeiner Schläger dem es Spaß macht die Kinder zu drangsalieren,
 zu schlagen und sie für perverse Spielchen zu benutzen, ob Junge oder Mädchen. 
Besonders auf Azoth hat er es abgesehen. Als Durzo Blint, der Beste Blutjunge in Centaria, in der Stadt auftaucht, sieht Azoth
 das als einzige Chance gegen Ratte zu bestehen. Er will der Lehrling von dem Blutjungen werden, aber
 der nimmt eigentlich keine Lehrlinge an, also verscheucht er Azoth am Anfang. Dann wird er aber doch
 aufmerksam auf ihn, und er stellt ihm einen Test, wenn er ihn besteht, nimmt Durzo ihn an. Und was
 könnte sich besser für einen Blutjungen eigenen als zu „töten“. Wiederwillig nimmt ihn Durzo an.
 Dafür hat er aber einen hohen Preis zahlen müssen. Ab jetzt an ist er nicht mehr Azoth, sondern Kylar
 Stern und zieht bei den Drakes ein, dort lernt er seinen neun besten Freund Logan kennen. 9 Jahre unter
 der Obhut von Blint, machen den ehemaligen Gassenjungen zu einem perfekten Blutjunge, nur hat er
 eine große Schwäche, trotzdem wir er zu dem besten Blutjungen der er in seinem Niveau werden kann.
 Nacht für Nacht verschmilzt er mit den Schatten, Nacht für Nacht wird er besser und bald so gut wie sein Lehrmeister. „Liebe ist ein Schlinge“ sagt ihm Blint immer wieder, trotzdem verliebt er sich schon seit Anfang an in Elene. Als eines Tages der König ein Druckmittel gegen Blint in der Hand hat, muss
 er für den König arbeiten. An diesem Zeitpunkt beginnt der eigentlich Kampf zwischen Meister und
 Schüler. Durzo muss sich entscheiden, entweder sein Schüler der für ihn im Laufe der Jahre mehr als
 nur ein Lehrling geworden ist oder dieses gewisse Druckmittel. Die Wahl fällt und die Intrigen beginnen. Als da auch der Feind versucht, ins Land einzudringen, scheint ganz Centaria verloren… 

Eine Trilogie unserer geliebten Fantasy. Ich finde es sehr spannend zu lesen wie der Junge Azoth, später
 Kylar, mit den vielen Grausamkeiten die er durchlebt heranwächst. Die Geschichte von Azoth fängt in
 seinem elften Lebensjahr an. Der Anfang ist wirklich sehr spannend, von dem elften bis zu seinem
 zwanzigsten Lebensjahr bekommt man erst nur keine Ausschnitte mit, das find ich ein wenig schade,
 aber als Azoth dann 20 ist, geht die Geschichte dort komplett weiter. Azoth, war aber auch meine
 Lieblingsperson im Buch, was ja eigentlich klar ist, er ist unter dem ganzen Morden auch ein ganz
 netter Junge, er weint auch mal wenn es wirklich nötig ist. Wenn ich nicht so richtig mögen konnte
 waren die lieben Magier im Buch, Solon, Dorian und Feir. Die fand ich ein wenig langweilig und die
 haben irgendwie nicht so wirklich ins Buch gepasst, da lass ich mich mal auf den zweiten Teil
 Überraschen, was aus denen wir.Das Buch ist sehr blutig beschrieben, also nichts für schwache Nerven.
 Aber ich finde das Buch hat einfach Klasse, es ist spannend, düster, mysteriös, actionreich und
 gleichzeitig auch ein wenig brutal. Mit vielen spannenden Kampfszenen. Und es gibt sogar eine kleine
 fast unmögliche Romanze. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen sobald ich angefangen hab. 
Die Kapitel sind ziemlich aufgeteilt, meistens gehen sie aus der Sicht von Azoth oder Durzo, aber
 manchmal auch den bösen Charakteren, mich hat das ein wenig genervt. Es ist ein wenig schwierig
 manche Sätze zu verstehen, der Schreibstil ist ein wenig kompliziert, manchmal muss man vielleicht
 zweimal über einen Satz lesen, weil man es nicht versteht. Bei der Handlung musste man ein wenig
 schnell sein um mitzukommen. Zum Beispiel die Kampfszenen sind sehr Detailliert beschrieben, da
 kann man aber auch schnell mal den Überblick verlieren. Manches ist im Kampf auch ein wenig schwer
 sich vorzustellen. Ich fand den Schluss aber ein wenig hin geklatscht, das ging alles sehr schnell, wie
 wenn der Autor entweder keine Zeit oder Lust mehr gehabt hätte. Viele Sachen wurden da zB dann
 vergessen, zB sein Ka´kari, wo der jetzt ist. 
Wieder ein zwar ein wenig komplizierter, aber spannender Auftakt einer tollen Fantasy-Trilogie. 
Ich habe es sehr genossen das Buch zu lesen.


Die Trilogie: 
1. Der Weg in die Schatten
2. Am Rande der Schatten
3. Jenseits der Schatten

Der Autor - Brent Weeks
Brent Weeks wurde in Montana geboren und wuchs auch dort auf. Seine ersten Geschichten schrieb er
 auf Papierservietten und Stundenplänen. Doch tausende Manuskriptseiten später konnte er endlich
 seinen Brotjob kündigen und sich ganz darauf konzentrieren, was er wirklich machen wollte: Schreiben.
 Brent Weeks lebt heute mit seiner Frau und seinen Töchtern in Oregon.
Vielen Dank für dein Interesse an meiner Rezension!
Denk dran es gibt verschiedene Geschmäcker, also auch verschiedene Meinungen.
Überzeug dich am besten selbst von einem Buch! ;)

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