Sonntag, 13. März 2011

[Rezension] Phoenixfluch von Jennifer Benkau

Heute komm ich endlich mal wieder dazu eine Rezi zu schreiben, ist ja in letzter Seite garnicht so einfach bei mir. -.- Na ja, viel Spaß beim Lesen. ;)

Phoenixfluch von Jennifer Benkau

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Phoenixfluch beim Sieben-Verlag
Homepage der Autorin


Die ersten Worte:
Nur wer dunkel ist mit der Nacht, wird mit dem Morgenrot erwachen. ~Khalil Gibran, Sämtliche Werke~
Helena hatte immer an das Schicksal geglaubt. Dieser halbnachte Mann, der vor ihren Augen das Geländer der Eisenbahnbrücke überkletterte, muss demnach etwas bedeuten. Es war kein Zufall, dass ihre Staffo
rdshire Hündin auf diesen Weg bestanden hatte. Den höhere Mächten sei Dank, war sie Cat vertrauensvoll gefolgt.

Inhalt:
Samuel ist seit Jahrzehnten verflucht, da er einst dem Werben des Teufels nachgegeben hatte. Und damit ein viel größeres Problem ausgelöst hatte. Doch die Schicksalsgöttein Moira konnte mit dem Teufel einen Handel schließen: Sie bekommt Samuel und im Gegenzug bekommt er seine Stärkste Seite, doch auch Samuel geht bei dem Handel nicht leer aus, da er ab da an mit dem Phoenixfluch leben muss: Einen Fluch bei dem er jeden Nacht aufs neue sterben wird, hat er sich bis 22 Uhr nicht selbst umgebracht wird er durch irgendein Unglück sterben das womöglich noch andere mit in den Tod reisen wird. Dies ist auch der Grund, warum die junge Helena mit ihrem Hund eines Nachts einen Jungen man auf einer Brücke stehen sieht. Er will sich das Leben nehmen. Nur hat Helena natürlich keine Ahnung von seinen Handlungsgründe und versucht ihn daran zu hindern, woran sie aber kläglich scheiter und sich diesbezüglich Vorwürfe macht. Doch als er dann kurz darauf in dem Geschäft aufkreuzt in dem sie arbeiten traut sie ihren Augen kaum. Sie will ihn zur Rede stellen und merkt schnell das etwas mit diesem Mann nicht stimmt und auch mit ihren Gefühlen im Bezug auf diesen geheimnisvollen Mann. Anfangs versucht er ihr noch aus dem Weg zu gehen, aber auch er kann sich ihrer Anziehungskraft nicht entziehen, den Helena die Nachfahrin von einer alten Hexenzunft gibt so schnell nicht auf. So lernen sich die zwei auch lieben und Samuel erzählt ihr auch von seinem Fluch. Unerwarteter weiße erklärt sie ihn nicht für verrückt, sondern will ihm sogar helfen den Fluch zu brechen.
Doch auch Helena hat ein Problem, sie wird gejagt, unwissentlich von Samuels „stärkerer“ Hälfte und das immer nachts wenn Samuel im Jenseits schwebt und der Teufel versucht seine Finger nach ihm auszustecken.

Meinung:
Ich ging ein bisschen mit wenigen Erwartungen an das Buch heran und dachte „Hm, 220 Seiten, ist wohl nicht viel drin“, aber meine Erwartungen wurden vollstens übertroffen. In diesen 220 Seiten steckt mehr drin wie in manch anderen Büchern die sonst wie viele Seiten besitzen. Dieses Buch habe ich angefangen und erst wieder aufgehört als die letzte Seite gelesen war. Die Autorin erzählt sehr schön und bringt in jede Szene richtige Gefühle mit rein, keine Szene wirkt langweilend, es herrscht Spannung bis in die letzte Seite. Und auch das Cover des Buches finde ich sehr passend und schön, ich weiß nicht ob auf ihm wie in der Geschichte erzählt wird ein Phönix und ein Drache darauf zu sehen sein, aber für mich sind dort beide Geschöpfe zu sehen. Und auch die Schrift des Titels, wirklich sehr schön.
Im ersten Viertel des Buches geht es Hauptsächlich um die Vergangenheit von Samuel und um den Grund warum er dem Teufel nachgegeben hatte. Die Sicht in der die Autorin schreibt ist entweder immer von Helena oder von Samuel.
Besonders interessant fand ich noch das einbringen dieser Mittelalterpartys, diese wurden sehr schön beschrieben und als ich von den gelesen hatte, hatte ich mir gewünscht am liebsten selbst auf so einer Party zu sein. Das hat nicht echt sehr fasziniert, auch mit der beschriebenen Musik es wirklich alles auch einfach sehr echt. Gegen den Schluss hin wird das Buch auch ein wenig gruselig, dadurch das Helena verfolgt wird und die Jagd bei der sie Samuel verlassen hat und dann auf der Flucht vor Georg ist. Besonders die Tatsache das diesen Dämon nur Helena selbst sehen konnte, es ist schon gruselig wenn so etwas auf dich losgeht und aber keiner einem helfen kann, weil alle denken man sei verrückt.
Helena selbst ist eine sehr tolle Frau, sie weiß immer was sie will und gibt nicht so leicht auf. Besonders da sie ihren eigenen Stil hat und sich von keinem beeinträchtigen lässt habe ich sie sehr ins Herz geschlossen. Bei Cat, Helenas Hündin musste ich des Öfteren immer schmunzeln, da diese Hündin einfach immer so lustig im Bezug auf Samuel reagiert hatte. Dieser war mir aber auch sehr sympathisch, er war immer sehr fürsorglich, tat alles für Helena und ist auch immer sofort bei ihr gewesen wenn sie in Not war. Insgesamt waren mir alle Charaktere im Buch sehr willkommen.

Fazit:

Dieses Buch ist zwar kurz, aber auf jeden Fall lesenswert. Unterschätzt es also auf keinen Fall. Es steckt so eine faszinierende und tolle Geschichte in diesen 220 Seiten, die sollte keiner verpassen. ;)

Lieblingszitat:

„Vergiss die Menschen, die sagen, alles in Noten auf Papier festhalten.
Musik kann man nicht festhalten, man muss sie freilassen.“

Für Phoenixfluch gibt es 5 von 5 Punkten

Einen ganz herzlichen Dank an die Bereitstellung des Rezensionsexemplar von

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