Dienstag, 5. Juli 2011

[Rezension] Der Märchenerzähler - Antonia Michaelis

Kaum zu glauben, zwei Rezensionen an einem Tag, das ist echt neuer Rekort. Sie ist zwar nicht so lange wie die letzte, aber mehr habe ich dazu leider nicht zu sagen.

Der Märchenerzähler
Antonia Michaelis

Informationen zum Buch

Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum: Februar 2011
Einband: Hardcover
ISBN: 978-3-7891-4289-5
Seiten: 448
Preis: 16,95 €
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Die ersten Worte:

Blut. Überall ist Blut. An seinen Händen, an ihren Händen, auf seinem Hemd, seinem Gesicht, auf den Fliesen, in Schlieren verschmiert, auf dem kleinen runden Teppich, es tränkt ihn, dunkel, schwarz beinahe, der Teppich war einmal blau, er wird nie mehr blau sein.

Inhalt:
Abel Tannatek, der Außenseiter und Kurzwarenhändler wie ihn jeder so schön nennt, geht schon seit längerer Zeit mit Anna und ihren Freunden zur Schule, bis jetzt wer er immer einfach nur der polnische Kurzwarenhändler, aber nach einem Nachmittag an dem Anna eine Puppe unter einem Schrank hervorholt übt er eine gewisse Faszination auf sie aus. Sie muss immer zu an ihn denen und versucht sich ihm immer wieder zu nähern auch auf die Warnungen ihrer besten Freundin redet sie mit dem geheimnisvollen Abel. Sie lern ihn als einen ganz anderen Menschen kennen als er eigentlich in der Schule ist, einen liebenswürdigen Bruder der wirklich Alles für seine kleine sechsjährige Schwester tun würde kennen, und auch als Märchenerzähler. Den Abel hat ein Märchen das er ihr und seiner Schwester immer wieder erzählt und das ziemlich viel mit der Realität zu tun hat, bis sich Anna vor sie Wahl stellen muss ob sie es glauben mag das dieses Märchen vielleicht doch wirklich sie Realität ist und wenn es so ist, gib es dafür kein gutes Ende.

Eigene Meinung:
Die Autorin schreibt das Buch sehr rätselhaft und kompliziert geschrieben, was es aber nicht weniger wert macht zu lesen, den für jeden Emotionsliebenden Büchersuchtler ist diese Buch ein Muss zum lesen, auch wenn sehr unerwartet endet.
Ein paar Sachen haben mich aber in dieser Geschichte schon gestört, zum Beispiel die Tatsache das am Ende so viel im Unklaren steht, Fragen die sich Anna z. B. im Buch selbst immer wieder stellt. Wieso hören alle dieselbe Musik? Kommt der Lehrer durch? … Es gibt einfach viele Rätsel die noch nicht gelöst wurden. Dazu stört mich noch die Tatsache, aber na ja, das ist wohl im echten Leben vielleicht auch nicht anders, dass Anna immer Abel hinterher rennen muss, wenn irgendwas passiert ist, rennt sie immer ihm hinterher, der Kerl ist nicht einmal von selbst wieder an sie heran.
Aber trotzdem ist es spannend bis zum Schluss und das wichtigste Rätsel um Abel wird aufgedeckt. Auch die Liebe zwischen den Beiden geht zwar rauf und runter, aber sie ist einfach schön, sie lernen sich langsam richtig kennen und nach und nach entsteht das Vertrauen, nur mit dem Schluss rechnet niemand.
Ich war wirklich so in diesem Buch drin alles was Anna tat und dachte habe ich auch getan und gedacht, so hat es mich mitgerissen, klar das mich der Schluss dann auch so mitgerissen hat und das wird es auch jeden der sich da richtig reinversetzt.

Fazit:
Jeder der es liebt zu weinen zu lachen und richtig mitzufühlen, das Buch selber erleben, die Höhen und die Tiefen sollte dieses Buch lesen.

4 von 5 Sternchen

Kommentare:

  1. Ich hab das Buch schon mehrmals bei Amazon gesehen und den Namen fand ich immer irgendwie spannend. Der Inhalt scheint ja auch sehr interessant zu sein :) Schöne Rezension, danke.

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  2. 'Der Märchenerzähler' steht schon ein Weilchen ungelesen in meinem Regal. Das werde ich wohl mal ändern müssen...
    :)

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