Sonntag, 15. Juli 2018

[Rezension] Drachenlied 1 - Der Atem des Feuers | Daniel Arenson



Ihr Atem ist so heiß wie Feuer, doch gegen das Licht der Sonne sind sie machtlos!

Im uralten Reich Requiem besitzen die Menschen eine phantastische Fähigkeit: Sie verwandeln sich in Drachen. Doch der Frieden des verschneiten Landes steht auf dem Spiel, als aus dem Süden ein Feuersturm auf die Drachen trifft: Unverwundbare Phönixe, bestehend aus Flammen, versuchen Requiem zu zerstören. An ihrer Spitze steht Solina, die alle Drachen auslöschen will. Bis auf einen: Elethor hat Solina einst geliebt – um ihre rasende Wut zu löschen und sein Volk zu retten, muss er sich einem Abenteuer stellen, das ihn weit von Requiem fortführt und mit seinen unheimlichsten Ängsten konfrontiert.
Ich habe dieses Buch rein zufällig in einem Bahnhofsbuchladen gekauft, ohne das ich es vorher groß kannte. Es war mir völlig unbekannt. Hatte nur etwas zum Zeitvertreib gesucht. Jetzt muss ich sagen bin ich froh das ich an diesem Tag meinen Zug verpasst habe und mir was zu lesen  gesucht habe. Die Idee einer Mischung zwischen Drachen- und Phönixgestaltwandlern war für mich neu und erfrischend. Keines dieser Klischees von Werwolf oder Pantheras, auch wenn ich diese auch sehr gerne lese, aber es war halt mal was anderes.  
Auch der Schreibstil des Autors geht sehr leicht von den Lippen und die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht  der verschiedenen Protagonisten geschrieben. 
Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, ich hatte es eigentlich nur weggelegt wenn ich arbeiten musste. Man wird schon im ersten Kapitel sofort ins Geschehen geworfen und in ein Gefühlschaos verwickelt indem man sich so richtig in den Protagonisten hineinversetzten kann. Meine Augen waren des öfteren feucht, sodass ich mich gefühlstechnisch wirklich zusammen reisen musste, so sehr hatten mich die Emotionen der Protagonistin Mori mitgenommen. 
Mori war in diesem Fall auch mein Lieblingscharakter von allen Protagonisten im Buch. An ihren Bruder Elethor musste ich mich hingegen erst gewöhnen. Die Antagonistin Solina lernt man schon zu hassen, an manchen stellen ihrer Vergangenheit denkt man, das man ihr Verhalten verstehen könnte, aber im Grunde konnte ich mir ihrem Puren Egoismus und der Naivität bzw Arroganz nicht viel anfangen. Ihr mag zwar Leid widerfahren sein, aber es rechtfertigt noch lange nicht ihre taten. 
Was mich ein wenig verwirrt hat in diesem Buch, waren die verschiedenen Zeitspannen in denen die Protagonisten und Antagonisten aufeinander treffen oder ihre Abenteuer erleben, diese Zeitspannen zwischen denen etwas passiert ist waren für mich etwas unrealistisch. Aber das ist auch das einige was mich ein wenig gestört hatte. Ansonsten finde ich es auch sehr gut das der Autor nichts beschönigt, auch brutale und grausame Ereignisse hat er direkt herausgeschrieben ohne sie nur anzudeuten und dann zu chaten. Auch wenn es grausam war, aber so konnte man sich direkt in die Charaktere hineinversetzten. 
Dadurch das die Kapitel abwechselnd in aus verschiedenen Charakter erzählt wurde, ärgert man sich oft wenn man ja eigentlich gerade wissen will wie es bei einem weiter geht, aber man nun erstmal wieder einen anderen lesen muss. So hat der Autor aber stets Spannung rein gebracht.

Teil 2 steht auf jeden Fall schonmal auf der Wunschliste und wird hoffentlich bald erlöst. Ich werde die Drachenlied-Saga auf jeden Fall weiter verfolgen. Leider habe ich gesehen das es den 3. Teil bisher nur als ebook gibt, sehr schade. Wer Drachen und High-Fantasy mag, dem würde ich sie auf jeden Fall weiter empfehlen. Aus meiner Sicht lohnt es sich sehr die Saga zu lesen. Es gibt auf jeden Fall ordentlich Gefühlschaos mit sich. 

Jede Rezension beruht auf die persönliche Meinung des Rezensenten, jeder Mensch hat einen anderen Geschmack. Es ist also durchaus möglich das es andere gibt die ganz anderer Meinung sind, am besten man überzeugt sich einfach selbst von einem Buch. 
Vielen Dank für Ihr Interesse an meinen Rezensionen!

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